Geschichte

Mittelhembach gehört zur Marktgemeinde Schwanstetten und liegt direkt am Rhein-Main-Donau-Kanal. Mittelhembach besitzt 214 Einwohner, wovon 209 ihren Hauptwohnsitz in Mittelhembach gemeldet haben (Quelle: Informationsblatt der Marktgemeinde Schwanstetten zur Bürgerversammlung 2018).

 

"In Mittelhembach verweist die regelmäßig angelegte Streifenplangewannflur auf eine gewollte Anlage, deren Entstehung als Rodungsort mit großer Sicherheit ins 12. Jahrhundert zurückgeht.

Die typische Bebauung des ehemaligen Weilers waren wohl ursprünglich erdgeschossige Satteldachbauten. Sie ist in dem Ort nicht mehr nachvollziehbar, da sich die Bebauung und die Bevölkerungsstruktur gewandelt hat. Der Ort stellt sich heute eher als modernes Wohngebiet mit zweigeschossigen Häusern dar."

Quelle: Herausgeber Markt Schwanstetten: Leerstetten, ein Rückblick in Bildern.

Geiger-Verlag, 2004, S. 35

 

In der Ortsbeschreibung von Pfarrer Christian Kehrer aus den Jahren 1911 und 1912 ist über Mittelhembach folgendes niedergeschrieben:

"Weiler, zur politischen Gemeinde Leerstetten gehörig, 1,5 km von Schwand in nordwestlicher Richtung entfernt, in schöner, gesunder Lage, 334 m über dem Meeresspiegel, besteht aus 6 Häusern mit Scheunen und Nebengebäuden und 1 Hirtenhaus, hat einen laufenden Brunnen (privat), sonst Pumpbrunnen, ziemlich gute Feldwege."

Quelle: Allgemeine Pfarrbeschreibung der evangelisch-lutherischen Pfarrei Markt Schwand, gefertigt von Johann Christian Kehrer in den Jahren 1911 und 1912 (Kirchenarchiv Schwand, Nr. 123, Abschrift im Landeskirchlichen Archiv der ev.-luth. Kirche in Nürnberg)